Reduce the wardrobe – Magic Cleaning

Nachdem ich in so vielen Portalen über “Magic Cleaning” (Buch: HIER) gelesen hatte, wollte ich es endlich selber wissen. Das Buch war und ist in aller Munde, Grund genug herauszufinden, was es mit dem Hype auf sich hat. Artikel dazu habe ich immer mal wieder, z. B. bei thisisjanewayne (HIER) und Amazedmag (HIER) gefunden. Da ich Herrscherin des kreativen Chaos bin konnte ein Versuch nicht schaden. Also zackig bestellt und mit der Lektüre einen gemütlichen Gartentag verbracht. Dieser endete damit, dass ich direkt mal ein paar alte Zeitschriftenstapel entsorgt hab. Und natürlich weiter entmiste. Ich war ja von der Idee, sich mit dem eigenen Schrankinhalt genauer zu beschäftigen, auszusortieren und ausbessern zu lassen sowie schon ganz hingerissen. Magic Cleaning geht noch eine Stufe weiter – hier wird rigoroser ausgemistet, aufgeräumt – der Kleiderschrank – bzw. die ganze Wohnung gedetoxed. Ein Buch über das Aussortieren & Aufräumen? YES! Das Buch hat mich gefangen. Interessant fand ich die Aussage: wenn der ganze Inhalt des Kleiderschrankes einer Frau auf dem Boden liegt und sie nur noch das behalten darf was sie liebt- reduziert sich der Inhalt auf circa ein Viertel des ursprünglichen Volumens. Diese Aussage hat mich ehrlich nachdenklich und auch ein bisschen traurig gemacht, gehör(t)e ja auch ich selber zu den Jägerinnen & Sammlerinnen. Aber wenn ich ehrlich mit mir bin, stimmt die Aussage leider. Und ich war auch ein bißchen peinlich berührt….wurde mir doch auch mein eigenes Verhalten vorgeführt…  Dennoch: Motivation pur! So detoxe auch ich derzeit fröhlich vor mich hin. Allerdings gebe ich mir zusätzliche Hausaufgaben: wie müsste dieses Kleidungsstück sein damit ich es liebe – ist es möglich es zu ändern oder etwas neues daraus zu machen? Was darf sowieso bleiben? Langlebige Klassiker in neuralen Farben – schwarz, weiß, grau (wie raffiniert – lach). Aber was muss gehen? Emotionale Fehlkäufe die lediglich einer Laune entsprungen sind und den Sprung aus dem Schrank nie geschafft haben. Immer natürlich mit der vorherigen Überlegung: was könnte es noch sein, was könnte es werden. Auf diese Art und Weise dauert das natürlich etwas länger.. Was hat das mit diesem Foto zu tun? Ganz einfach. Die rosa destroyed Boyfriendjeans war definitiv ein emotionaler Fehlkauf. Wie ich sie weiter verwenden soll weiß ich leider noch nicht. Mir stellt sich die Frage, wie man dem Rosa die Lieblichkeit nimmt. Hat jemand eine Idee oder Aufgabe für mich? Wer sich jetzt fragt, was das für ein Hintergrund ist – das Graffiti ist ein Überbleibsel aus meiner Jugend, selbstverständlich selbstgemacht (an dieser Stelle: Danke lieber Papa für Deine Geduld 🙂 ).