I love

dogcookies

Cookies for the dog – wer backt denn für den Hund?

Es war einmal Sonntag nachmittags in einer kleinen Küche….. Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken befasst, dem Karl seine eigenen Kekse zu backen. Die Ausstechform wurde in der vergangenen Woche geliefert und Rezepte hatte ich auch schon organisiert. Und heute war dann der perfekte Tag dafür gekommen. Wer backt denn Hundekekse selber? Ich natürlich! Schon vor Jahren hatte ich eine Keksausstechform als Totenkopf organisiert um meinem Bruder das entsprechende Gebäck zu seinen Tätowierungen anbieten zu können. Wohl logisch das ich da auch beim Karl nicht halt mache. Und weil ich immer noch eine Schüppe drauf setzen muss, bekommt der Karl seine Kekse personalisiert. Ich bin ein großer Fan von individueller & personalisierter Ware. Jetzt weiß er wenigstens, dass es sein Keks ist. 🙂 Für diese Kekse habe ich das folgende Rezept genutzt:

  • Eine kleine Leberwurst
  • 250 Gramm Vollkorndinkelmehl
  • 1 Ei
  • Die Zutaten werden miteinander zu einem Mürbeteig verrührt. Kekse nach belieben ausstechen und vor dem Backen noch mehrmals mit einer Gabel einstechen. Im Backofen bei 200°C ca. 15-20 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Die fertigen Kekse nicht in einer Dose verschließen sondern offen aufbewahren.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Rezepten für Hundekekse. Eine kleine Auswahl gibt es HIER bei Vox. Wer nun auch Lust bekommen hat, seinem Vierbeiner eine Freude zu machen, dem wünsche ich gutes Gelingen und viel Spaß! Der Karl ist übrigens hin und weg von seinem Gebäck… Der hier gezeigte Teller wurde selbstverständlich von mir handbemalt, das Auge isst mit.

Karl cookies

Karl cookies

 

Boyfriend Jeans rosa

Reduce the wardrobe – Magic Cleaning

Nachdem ich in so vielen Portalen über “Magic Cleaning” (Buch: HIER) gelesen hatte, wollte ich es endlich selber wissen. Das Buch war und ist in aller Munde, Grund genug herauszufinden, was es mit dem Hype auf sich hat. Artikel dazu habe ich immer mal wieder, z. B. bei thisisjanewayne (HIER) und Amazedmag (HIER) gefunden. Da ich Herrscherin des kreativen Chaos bin konnte ein Versuch nicht schaden. Also zackig bestellt und mit der Lektüre einen gemütlichen Gartentag verbracht. Dieser endete damit, dass ich direkt mal ein paar alte Zeitschriftenstapel entsorgt hab. Und natürlich weiter entmiste. Ich war ja von der Idee, sich mit dem eigenen Schrankinhalt genauer zu beschäftigen, auszusortieren und ausbessern zu lassen sowie schon ganz hingerissen. Magic Cleaning geht noch eine Stufe weiter – hier wird rigoroser ausgemistet, aufgeräumt – der Kleiderschrank – bzw. die ganze Wohnung gedetoxed. Ein Buch über das Aussortieren & Aufräumen? YES! Das Buch hat mich gefangen. Interessant fand ich die Aussage: wenn der ganze Inhalt des Kleiderschrankes einer Frau auf dem Boden liegt und sie nur noch das behalten darf was sie liebt- reduziert sich der Inhalt auf circa ein Viertel des ursprünglichen Volumens. Diese Aussage hat mich ehrlich nachdenklich und auch ein bisschen traurig gemacht, gehör(t)e ja auch ich selber zu den Jägerinnen & Sammlerinnen. Aber wenn ich ehrlich mit mir bin, stimmt die Aussage leider. Und ich war auch ein bißchen peinlich berührt….wurde mir doch auch mein eigenes Verhalten vorgeführt…  Dennoch: Motivation pur! So detoxe auch ich derzeit fröhlich vor mich hin. Allerdings gebe ich mir zusätzliche Hausaufgaben: wie müsste dieses Kleidungsstück sein damit ich es liebe – ist es möglich es zu ändern oder etwas neues daraus zu machen? Was darf sowieso bleiben? Langlebige Klassiker in neuralen Farben – schwarz, weiß, grau (wie raffiniert – lach). Aber was muss gehen? Emotionale Fehlkäufe die lediglich einer Laune entsprungen sind und den Sprung aus dem Schrank nie geschafft haben. Immer natürlich mit der vorherigen Überlegung: was könnte es noch sein, was könnte es werden. Auf diese Art und Weise dauert das natürlich etwas länger.. Was hat das mit diesem Foto zu tun? Ganz einfach. Die rosa destroyed Boyfriendjeans war definitiv ein emotionaler Fehlkauf. Wie ich sie weiter verwenden soll weiß ich leider noch nicht. Mir stellt sich die Frage, wie man dem Rosa die Lieblichkeit nimmt. Hat jemand eine Idee oder Aufgabe für mich? Wer sich jetzt fragt, was das für ein Hintergrund ist – das Graffiti ist ein Überbleibsel aus meiner Jugend, selbstverständlich selbstgemacht (an dieser Stelle: Danke lieber Papa für Deine Geduld 🙂 ).

Jennie Karl

Happy Birthday Karl

Gestern war Karl´s Geburtstag! <3 Der kleine Mann ist drei geworden! Ja, ich bin eine von denen – von diesen Hundemenschen. Zusammenfassend: es gab ein Leben vor – und seit dem Hund. Den Gedanken einen Welpen zu holen hatte ich das erste mal nach einer Trennung vor einigen Jahren, er wurde aber genauso schnell wieder verworfen. Zu hoch der Aufwand, zu knapp die Zeit, zu groß die Umstände. Vor knapp drei Jahren  keimte dann der Gedanke wieder auf und die ehemaligen Gegenargumente waren…. verschwunden. Die Umsetzung – vom Gedanken bis zur Ausführung ging mir extrem schnell von der Hand. Vom Entschluss bis zur Tat verging gerade einmal eine Woche. Zeit genug, die Züchterin zu kontaktieren, zwei Bücher bei Amazon zu bestellen und zu lesen, die Grundausstattung zu organisieren und um eine Hündin abzuholen, die ich Käthe nennen wollte. Dachte ich. Ich kehrte heim mit einem kleinen schwarzen Rüden, taufte ihn Karl und verschenkte mein Herz. Unsere erste Nacht werde ich in meinem Leben nicht vergessen. Ich lag ich in meinem Jogginganzug (mein Buch riet mir: seien sie darauf vorbereitet, mehrmals pro Nacht mit dem Welpen nach draußen zu müssen) am Rande meines Bettes und… konnte nicht schlafen. Zu groß war meine Sorge um dieses kleine Bündelchen (er wog nur ein Kilo). Ich erwachte irgendwann – natürlich war ich eingeschlafen – und stellte fest, dass dieser Welpe die Nacht komplett verschlafen (durchgeschlafen) hatte. Und so begann dann unser Alltag mit vielen Überraschungen, Neuheiten und Veränderungen. Ich muss lachen, wenn ich daran denke, wie ich morgens um vier in der Eiseskälte mit kariertem Schlafanzug und übergeworfenen Parka um den Block gerannt bin mit flehender Stimme den Welpen zum “machen” animierend. Eine Woche hat es nur gedauert bis wir in der Hundeschule waren (der kleine Mann konnte verdammt fest zubeißen) – wir brauchten definitiv Hilfe. Ich stellte fest, dass das bis dahin von mir bevorzugte Schuhwerk nicht mehr around the clock passend war. War ich bis dato einen Großteil meiner Zeit auf hohen Hacken durchs Leben getanzt, verlangte der Kleine weitaus mehr Flexibilität und Tempo und ich war wieder back to the roots – Sneaker und die üblichen Verdächtigen. Der Karl war drei Tage bei mir als mir eine Nachbarin als Willkommensgeschenk eine Martin Rütter DVD schenkte. Den kannte ich bis dahin gar nicht. Kein Problem – kann man ja mal gucken. Hab ich auch gemacht. Und nicht verstanden. Egal, die DVD war schnell vergessen. Circa eineinhalb Monate später, der Karl und ich lagen auf dem Sofa, habe ich mir die DVD nur mal so wieder eingelegt. Und lachte. Und lachte. Und lachte. Dann ging mir auf: Scheiße, ich bin eine von denen geworden. Ich mache das genauso. Und Gott vergib mir, ich hatte sie bis dahin nie verstanden, diese Hundemenschen, die so bekloppt sind…. was die alles für Ihren Hund machen. Und ja, ich tue es auch. Alles. Nun ja fast. Fakt ist: ich kaufe ihm die tollsten Leckereien, ich schmeiße und robbe mich für ihn über den Boden (scheiß drauf, ob ich gerade in einem Hosenanzug nach Hause komme – nichts geht über diese sagenhafte Begrüßung). Und das unglaubliche ist: das hätte ich nie von mir gedacht. Neulich – Mädelsrunde – meinte ich zu meiner Freundin: Mensch, manchmal habe ich den Eindruck, ich bin richtig uncool geworden. Und fragte: was hat mich nur so weichgespült? In dem Moment ging Karl an uns vorbei. Sie grinste und zeigte auf ihn. Ohne Worte.

Jutebeutel Upcycling

Jutebeutel – make this love immortal

Ich bin eine der besten Freundinnen des Jutebeutels. Gans besonders wenn es darum geht Einkäufe sicher nach Hause zu transportieren. Wenn es sich dann noch um ein besonderes Exemplar handelt, ein Give-a-away einer Veranstaltung, ein Erinnerungsstück zu einem besonderen Anlass oder eine Aufmerksamkeit von einem lieben Menschen, dann hüpft mein Herz in ungeahnte Höhen. Dieses schöne Exemplar hier lag eines Tages als Überraschung bei einem Päckchen von Shoescribe bei. Viel zu schön und zu schade um es ungenutzt zu lassen. I love the print! Jenseits meiner Vorliebe für schöne Sachen gibt es aber auch einen Teil in mir, der ein großer Fan von praktischen Gebrauchsgegenständen ist und sich auf diese verlassen möchte. Schöne Optik ist sehr fein, leider völlig nutzlos wenn meine praktischen Erfordernisse nicht befriedigt werden können (was den Jutebeutel angeht, definitiv). Von daher war ich oft traurig, dass das Gewicht meiner Einkäufe viel zu hoch für das Material des Beutels war. Wer möchte mit gerissenem Beutel auf der Straße stehen und Einkäufe von der Straße aufsammeln? Eben. Ich hab mir daher angewöhnt, diese (besonders schöne Exemplare) mit Jeans zu verstärken. Für meine Erfordernisse schlage ich damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: die Grundoptik des Beutels bleibt erhalten, die Stabilisierung wird erhöht und eine alte Jeans weiter verwertet und verwendet. YES! Und weil ich unbedingt ein tolles Foto machen wollte, gibt es heute Ananas zu essen…. 🙂

Jeans Skirt Part one I

Jeans skirt part one – ich war eine Hose

Ein Material welches ich sehr liebe ist definitely Jeans. Geht immer und ist so herrlich unkompliziert. Der oben gezeigte Rock war eigentlich eine lange Herrenjeans und wurde von mir vorab schon letztes Jahr zur Shorts umfunktioniert. Da die Passform allerdings zu wünschen übrig ließ war die Karriere nur von sehr kurzer Dauer und ich hatte nie so wirklich Lust sie anzuziehen. Deshalb habe ich mir das gute Stück nun noch mal zur Brust genommen und bin mit Schere, Nadel, Faden und Maschine in den Kampf gezogen. Habe einiges in Falten gelegt, wieder festgenäht (leider viel mit Hand – bei zu vielen Schichten Jeans streikt mir die Maschine) und jede Menge Originalnähte aufgetrennt. Jetzt, wo meine Fingerspitzen endlich kaputt sind 🙂 , bin ich endlich zufrieden! 🙂 Dieser Rock wird mit Sicherheit in diesem Sommer einiges erleben, aber noch viel besser ist: bei während meiner Arbeit sind mir noch einige andere Ideen zum Thema Jeans, Rock und deren Ausarbeitung gekommen! Daher: Jeans Skirt Part one – to be continued……

Jeans Skirt Part one II

Jeans Skirt Part one II

Blazer upgrade

Sometimes it´s in the details – Blazer upgrade

Sometimes it´s just a small detail das entscheidenden Unterschied macht! Kleinigkeiten entscheiden oft, ob “LOVE” oder nicht. Ich hatte meinen (diesen) Blazer schon lange nicht mehr mit Beachtung belohnt. Hellbraune Ellenbogen-Aufnäher sorgten ständig dafür, dass er irgendwie nicht ganz “meins” war. Im Laufe der Zeit verschwand der Blazer immer weiter in meiner nicht unmittelbaren Nähe. Bis ich ihn schließlich vergaß. Die Idee, die bestehenden Kleidungsstücke zu ändern ist ja nicht neu, ich musste allerdings erst darauf gestoßen werden, als ich es mir eines Abends mit “Nina Garcia´s – Der perfekte Stil” auf meinem Sofa gemütlich gemacht habe. Ich hab mich in das Buch verliebt und mir natürlich gleichzeitig direkt die ersten Gedanken gemacht, welche längst vergessenen Stücke bei mir das Potential haben, wieder zum absoluten Liebling zu mutieren. Da war dieser Blazer wieder. Kurzerhand habe ich erst einmal die Ellenbogen-Aufnäher abgetrennt – das war schnell erledigt. Danach habe ich alle Außenränder des Blazers aufgeschnitten und die Nahtzugaben nach außen gewendet und abgeschnitten (bzw. rausgeschnitten). Alle Ränder des Blazers habe ich dann wieder aufeinander gesteckt und mit einem ganz kleinen Zickzack-Stich wieder zusammen genäht (das war nicht ganz so schnell erledigt – hat sich aber gelohnt). Den äußeren Rand habe ich sehr gering gehalten (ca. 3-5 mm). Die Ränder habe ich dann mit Hilfe des Nahtauftrenners schön zerfranst und mit einer Schere auf eine gleichmäßige Länge gekürzt. Insgesamt überhaupt kein Hexenwerk und für diese Tat sind auch keine fortgeschrittenen Nähkünste nötig. Dennoch – these little details haben dafür gesorgt das mein Blazer wieder gerne von mir getragen wird und ich das ABER aus meinem Kopf streichen konnte. 🙂 Mission erfüllt.