DIY

Blazer upgrade

Sometimes it´s in the details – Blazer upgrade

Sometimes it´s just a small detail das entscheidenden Unterschied macht! Kleinigkeiten entscheiden oft, ob “LOVE” oder nicht. Ich hatte meinen (diesen) Blazer schon lange nicht mehr mit Beachtung belohnt. Hellbraune Ellenbogen-Aufnäher sorgten ständig dafür, dass er irgendwie nicht ganz “meins” war. Im Laufe der Zeit verschwand der Blazer immer weiter in meiner nicht unmittelbaren Nähe. Bis ich ihn schließlich vergaß. Die Idee, die bestehenden Kleidungsstücke zu ändern ist ja nicht neu, ich musste allerdings erst darauf gestoßen werden, als ich es mir eines Abends mit “Nina Garcia´s – Der perfekte Stil” auf meinem Sofa gemütlich gemacht habe. Ich hab mich in das Buch verliebt und mir natürlich gleichzeitig direkt die ersten Gedanken gemacht, welche längst vergessenen Stücke bei mir das Potential haben, wieder zum absoluten Liebling zu mutieren. Da war dieser Blazer wieder. Kurzerhand habe ich erst einmal die Ellenbogen-Aufnäher abgetrennt – das war schnell erledigt. Danach habe ich alle Außenränder des Blazers aufgeschnitten und die Nahtzugaben nach außen gewendet und abgeschnitten (bzw. rausgeschnitten). Alle Ränder des Blazers habe ich dann wieder aufeinander gesteckt und mit einem ganz kleinen Zickzack-Stich wieder zusammen genäht (das war nicht ganz so schnell erledigt – hat sich aber gelohnt). Den äußeren Rand habe ich sehr gering gehalten (ca. 3-5 mm). Die Ränder habe ich dann mit Hilfe des Nahtauftrenners schön zerfranst und mit einer Schere auf eine gleichmäßige Länge gekürzt. Insgesamt überhaupt kein Hexenwerk und für diese Tat sind auch keine fortgeschrittenen Nähkünste nötig. Dennoch – these little details haben dafür gesorgt das mein Blazer wieder gerne von mir getragen wird und ich das ABER aus meinem Kopf streichen konnte. 🙂 Mission erfüllt.

DIY Fussballshirt

Go for Germany – aber was anziehen?

Heute ist es wieder so weit – go for Germany – let´s keep fingers crossed für unsere Mannschaft! 🙂 Uns Frauen stellt sich natürlich schlagartig wieder die Frage: aber was anziehen….? Da haben wir natürlich mehrere Möglichkeiten: come as you are und trage was Du immer trägst (aber mal ehrlich, das WIR-Gefühl wird dadurch nicht gestärkt). Oder: Look like a Spielerfrau, nehme das Originaltrikot und stecke es extrem lässig in die Jeans oder noch besser: Jeansshorts (damaged). Leider, so ehrlich muss man sein – das Trikot ist leider nicht für jeden schmeichelhaft. Eine weitere Option ist natürlich auch noch die Komplettverkleidung im Deutschlandlook. Ich habe mich dafür entschieden, mir ein Trikot für den eigenen Wohlfühlfaktor umzugestalten. Hört sich kompliziert an? War es aber nicht. Ich habe ein Trikot im Standardschnitt gewählt und damit begonnen die Arme abzuschneiden. Anschließend habe ich einen V-Ausschnitt aus dem Tshirt geschnitten (hier ist es hilfreich sich an dem Ausschnitt bereits vorhandener Shirts zu orientieren). Den V-Ausschnitt habe ich mit einem Beleg verstürzt. Den Beleg habe ich mir aus dem Abfall meines Auschnittes gebastelt und gegen den Ausschnitt gesetzt. Die Ärmelränder habe ich nach innen umgesteckt (für eine schönere Optik) und von der linken Seite aus festgenäht. Im gleichen Zug habe ich das Shirt in der oberen Hälfte enger genäht und ab Brust wieder in die Originalform einlaufen lassen. Das schwarze Band habe ich jeweils rechts und links mit einigen Stichen gesichert, damit es auch an seinem vorgesehen Platz bleibt. Fertig! Für alle die nicht mit einer Nähmaschine befreundet sind: tolle Effekte erreicht man auch, wenn man nur die Ärmel abschneidet (keine Angst, der Trikotstoff franst nicht aus) und ein Band festnäht. Oder sich nur auf das Band beschränkt. Bevor Ihr das Band festnäht sollte die Platzierung allerdings gut gewählt werden: am besten im angezogenen Zustand – nur so könnt Ihr sicher sein, am Rücken genug Spielraum zu haben, damit auch nichts drückt und zieht. Was das Trikot angeht: die eine oder andere wird garantiert im Schrank der besseren Hälfte fündig! And now: hurry up – es sind nur noch einige Stunden bis Spielbeginn, aber Zeit genug für die Umsetzung Eures Shirts! Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

Rock the Shirtskirt

Shirt Skirt – der Praxistest

Mit großer Begeisterung habe ich in dieser Woche den Artikel “The Shirt-Skirt” unter der Kategorie Outfits bei “thisisjanewayne” gelesen. Das mach ich – teilte ich sofort meinen Kollegen mit. Ein paar Tage musste ich noch warten, das Wetter spielte nicht so richtig mit. Mit Blick auf den Wetterbericht beschloss ich gestern, dass der Tag der Tage gekommen sei. Das Opfer – mein Jeanshemd – war schnell gefunden, und Probleme Jeans zu kombinieren gibt es ja bekanntlich nicht. Also anziehen. Beim Blick in den Spiegel überkamen mich die ersten Zweifel – sollte ich wirklich? Zweifel hatte ich nicht bezüglich der Optik, sondern aufgrund der anderen Herausforderungen, die darin zu meistern wären…. Würden die Druckknöpfe meines Jeanshemdes halten? Muss ich den Knoten zusätzlich mit Sicherheitsnadeln fixieren? Werde ich mich den ganzen Tag wohlfühlen mit einem Hemd als Rock? Egal, beschloss ich, wer es nicht ausprobiert, weiß es einfach nicht….. Also rein ins Auto und los. Fühlt sich gut an, dachte ich schon während meiner Autofahrt. Im Laufe des Tages bin ich mehrere Stockwerke Treppen gelaufen, bepackt mit Korb und Tasche – der Rock blieb dort wo er hingehörte. Zu meinem ganz großen Erstaunen hat sogar der Knoten den ganzen Tag gehalten und musste nicht nachgezogen werden! Egal ob laufen, oder sitzen – alles kein Problem! Shirt-Skirt: Ich bin begeistert! Den Originalartikel von thisisjanewayne könnt ihr HIER lesen. Und ich kann empfehlen: Nachmachen! – ich werde definitiv Wiederholungstäterin und werde mein Jeanshemd besonders für heißere Tage umfunktionieren. Eines sollte ich aber der Ehrlichkeit halber noch gestehen: eine Jeans lag zu meiner eigenen Sicherheit noch im Auto (lach…), die brauchte ich aber nicht und ich werde zukünftig auch darauf verzichten. 🙂 Mein Urteil: I love the Shirt-Skirt ….und außerdem: I definitely rocked it!

Schoko Erdbeere

Die Erdbeerdekoration – another kind of strawberry

Die ambitionierte Küchenfee bin ich einfach nicht. Kleine Backwaren für liebe Freunde und meine jährliche Weihnachtsbackorgie bilden eigentlich die Ausnahmen. Wenn ich dann aber in kulinarischer Mission unterwegs bin, ist mir vor allem eins wichtig (neben dem Geschmack) – schön soll es aussehen. So sind meine ersten Erdbeeren in diesem Jahr kein Opfer eines Kuchens geworden, sondern wurden nur leicht verfeinert & optisch überarbeitet. Schokolade geht ja bekanntlich immer. Die Begeisterung meiner Testesser war groß (die Erdbeeren haben den Tag nicht überlebt), und das Formen der kleinen Fondantherzen ging schneller und leichter als gedacht. Ich habe den Fondant in kleine Kugeln gerollt und diese anschließend zwischen zwei Fingern zu Tropfen geformt. Den Tropfen habe ich an der breiteren Seite mit einem Messer eingedrückt – fertig. Wer keine Geduld zum Formen der Tropfen von Hand hat kann kleine Dekoherzen auch einfach fertig kaufen. Eure Gäste werden Euch lieben!

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Operation Tshirt- jeder verdient eine zweite Chance…

…eines meiner liebsten Shirts habe ich schon eine extrem lange Zeit nicht mehr getragen (wir sprechen von Jahren…). Der Grund ist ganz einfach, kleine Löcher im Stoff, die Form hat sich verzogen, und…..es passt auch nicht mehr so gut. Es zu entsorgen habe ich aufgrund des schönen Druckes aber nie übers Herz gebracht. Irgendwann….dachte ich mir – dabei ist es auch irgendwie aber immer auch geblieben….. (Man kennt das). Ich hatte mir für dieses Jahr vorgenommen, bevor ich ein Kleidungsstück entsorge, genauer zu überlegen, ob ich es nicht doch überarbeiten oder etwas ganz neues daraus machen kann….

Was dieses Shirt anging ein Kinderspiel – ich frage mich ehrlich, warum ich nicht früher darauf gekommen bin…. Mein Lieblingsshirt habe ich zerschnitten, und zwar lediglich den Druck ausgeschnitten und auf ein neues, ähnliches Shirt in gleicher Farbe wieder aufgenäht…. Simple, aber effektiv – und ohne großen Zeitaufwand. Jeder verdient eine zweite Chance…..