Jennie Karl

Happy Birthday Karl

Gestern war Karl´s Geburtstag! <3 Der kleine Mann ist drei geworden! Ja, ich bin eine von denen – von diesen Hundemenschen. Zusammenfassend: es gab ein Leben vor – und seit dem Hund. Den Gedanken einen Welpen zu holen hatte ich das erste mal nach einer Trennung vor einigen Jahren, er wurde aber genauso schnell wieder verworfen. Zu hoch der Aufwand, zu knapp die Zeit, zu groß die Umstände. Vor knapp drei Jahren  keimte dann der Gedanke wieder auf und die ehemaligen Gegenargumente waren…. verschwunden. Die Umsetzung – vom Gedanken bis zur Ausführung ging mir extrem schnell von der Hand. Vom Entschluss bis zur Tat verging gerade einmal eine Woche. Zeit genug, die Züchterin zu kontaktieren, zwei Bücher bei Amazon zu bestellen und zu lesen, die Grundausstattung zu organisieren und um eine Hündin abzuholen, die ich Käthe nennen wollte. Dachte ich. Ich kehrte heim mit einem kleinen schwarzen Rüden, taufte ihn Karl und verschenkte mein Herz. Unsere erste Nacht werde ich in meinem Leben nicht vergessen. Ich lag ich in meinem Jogginganzug (mein Buch riet mir: seien sie darauf vorbereitet, mehrmals pro Nacht mit dem Welpen nach draußen zu müssen) am Rande meines Bettes und… konnte nicht schlafen. Zu groß war meine Sorge um dieses kleine Bündelchen (er wog nur ein Kilo). Ich erwachte irgendwann – natürlich war ich eingeschlafen – und stellte fest, dass dieser Welpe die Nacht komplett verschlafen (durchgeschlafen) hatte. Und so begann dann unser Alltag mit vielen Überraschungen, Neuheiten und Veränderungen. Ich muss lachen, wenn ich daran denke, wie ich morgens um vier in der Eiseskälte mit kariertem Schlafanzug und übergeworfenen Parka um den Block gerannt bin mit flehender Stimme den Welpen zum “machen” animierend. Eine Woche hat es nur gedauert bis wir in der Hundeschule waren (der kleine Mann konnte verdammt fest zubeißen) – wir brauchten definitiv Hilfe. Ich stellte fest, dass das bis dahin von mir bevorzugte Schuhwerk nicht mehr around the clock passend war. War ich bis dato einen Großteil meiner Zeit auf hohen Hacken durchs Leben getanzt, verlangte der Kleine weitaus mehr Flexibilität und Tempo und ich war wieder back to the roots – Sneaker und die üblichen Verdächtigen. Der Karl war drei Tage bei mir als mir eine Nachbarin als Willkommensgeschenk eine Martin Rütter DVD schenkte. Den kannte ich bis dahin gar nicht. Kein Problem – kann man ja mal gucken. Hab ich auch gemacht. Und nicht verstanden. Egal, die DVD war schnell vergessen. Circa eineinhalb Monate später, der Karl und ich lagen auf dem Sofa, habe ich mir die DVD nur mal so wieder eingelegt. Und lachte. Und lachte. Und lachte. Dann ging mir auf: Scheiße, ich bin eine von denen geworden. Ich mache das genauso. Und Gott vergib mir, ich hatte sie bis dahin nie verstanden, diese Hundemenschen, die so bekloppt sind…. was die alles für Ihren Hund machen. Und ja, ich tue es auch. Alles. Nun ja fast. Fakt ist: ich kaufe ihm die tollsten Leckereien, ich schmeiße und robbe mich für ihn über den Boden (scheiß drauf, ob ich gerade in einem Hosenanzug nach Hause komme – nichts geht über diese sagenhafte Begrüßung). Und das unglaubliche ist: das hätte ich nie von mir gedacht. Neulich – Mädelsrunde – meinte ich zu meiner Freundin: Mensch, manchmal habe ich den Eindruck, ich bin richtig uncool geworden. Und fragte: was hat mich nur so weichgespült? In dem Moment ging Karl an uns vorbei. Sie grinste und zeigte auf ihn. Ohne Worte.

Jutebeutel Upcycling

Jutebeutel – make this love immortal

Ich bin eine der besten Freundinnen des Jutebeutels. Gans besonders wenn es darum geht Einkäufe sicher nach Hause zu transportieren. Wenn es sich dann noch um ein besonderes Exemplar handelt, ein Give-a-away einer Veranstaltung, ein Erinnerungsstück zu einem besonderen Anlass oder eine Aufmerksamkeit von einem lieben Menschen, dann hüpft mein Herz in ungeahnte Höhen. Dieses schöne Exemplar hier lag eines Tages als Überraschung bei einem Päckchen von Shoescribe bei. Viel zu schön und zu schade um es ungenutzt zu lassen. I love the print! Jenseits meiner Vorliebe für schöne Sachen gibt es aber auch einen Teil in mir, der ein großer Fan von praktischen Gebrauchsgegenständen ist und sich auf diese verlassen möchte. Schöne Optik ist sehr fein, leider völlig nutzlos wenn meine praktischen Erfordernisse nicht befriedigt werden können (was den Jutebeutel angeht, definitiv). Von daher war ich oft traurig, dass das Gewicht meiner Einkäufe viel zu hoch für das Material des Beutels war. Wer möchte mit gerissenem Beutel auf der Straße stehen und Einkäufe von der Straße aufsammeln? Eben. Ich hab mir daher angewöhnt, diese (besonders schöne Exemplare) mit Jeans zu verstärken. Für meine Erfordernisse schlage ich damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: die Grundoptik des Beutels bleibt erhalten, die Stabilisierung wird erhöht und eine alte Jeans weiter verwertet und verwendet. YES! Und weil ich unbedingt ein tolles Foto machen wollte, gibt es heute Ananas zu essen…. 🙂

Summer Shirt Front

the transformation – from blouse to summer shirt

Im Zuge meines Magic Cleanings (Buchtipp – HIER) knüpfe ich mir gerade einige ungeliebte oder auch kaum genutzte Stücke vor, um diese neu aufzuarbeiten. So kam dann auch Tag X für meine Jeanstunika, eine längere Bluse, die mir aufgrund ihres geblümten Kragens nicht mehr so richtig in den Kram passte. Der Plan war eigentlich ein offenkantiges, längeres Tank-Top entstehen zu lassen. Wer allerdings meint, dass das eine gute Idee für Freitag in der Nacht bei ein bis zwei Gläsern Rotwein ist, ist auf dem falschen Pfad. Wie ich zum Beispiel. Ich trennte fröhlich und gut gelaunt bei Wein und Musik vor mich hin um dann noch die phänomenale Idee zu bekommen, besagtes Stück Probe zu tragen um sofort bessere Anpassungen vornehmen zu können. Da die Nähte allesamt nicht gesichert waren und ich die Einlagen schon entfernt hatte, hat sich das ganz Projekt mit einem lauten “Reißen” schnell verarbschiedet und die Bluse war dahin. Lektion gelernt, ziemlich schmerzhaft. Ich habe dann überlegt, einen Rock aus dem Shirt zu machen. Leider war mir ziemlich schnell klar, dass dieser gar nicht meins wäre…. Also weiter überlegt. Und die Hälfte der Bluse abgeschnitten. Über der Brust gerafft und die gerafften Bänder als Träger genutzt, Reißverschluss eingesetzt und VOILÀ!!! Ach so, außerdem hab ich es verkehrt herum angezogen. Passt perfekt – jetzt kann die Hitze kommen!

Summer Shirt Back

Summer Shirt Back

black summer dress

The summerdress – easy & black

Manchmal braucht es nicht viel für ein tolles Kleid in dem man sich angezogen fühlt, aber auch gleichzeitig leicht bekleidet genug ist um tropischen Temperaturen zu trotzen. Mein Kleid hier schafft den Spagat zwischen lang und kurz mühelos. Der Schnitt ist einfach gehalten, der Effekt hier wird durch den Stoff erzielt: ein Jersey mit aufgenähten Volants – so wirkt der schlichte Schnitt um einiges interessanter ohne ein zu auffälliges Muster zu benötigen. Zweifelsohne ist dieses entspannte Kleid für mich ein Begleiter, der mich einige Sommer lang begleiten darf. Ich überlege sogar, ob ich noch einen weißen Zwilling nähe… aus einem anderen Material. Weiß wäre eine Premiere für mich – denn wer mich kennt – Jennie is a black one. Das Kleid ist der perfekte Beweis, das es nicht viel an Raffinesse braucht, sondern einfach nur einen schönen Schnitt und das weniger im Endeffekt doch mehr ist. Wer schon immer einmal selber etwas nähen wollte, sich aber bisher nicht gewagt hat, für den ist dieses Kleid das ideale Einsteigerprojekt: es besteht lediglich aus Vorder- und Rückenteil zuzüglich Schrägbändern für Hals- und Armausschnitte. Somit wird der Geduldsfaden nicht überspannt und die Erfolgsgarantie ist garantiert. Den Schnitt dazu findet Ihr HIER.